Europa-Wahl 2014

Europapolitik und Onlinejournalismus – was wir gemacht und gelernt haben

Wir haben in unserer Übung zum „Praxisfeld Multimediajournalismus“ nicht nur einiges über die österreichische und europäische Politik gelernt, sondern auch was die Arbeitsweise im Onlinejournalimus betrifft.

Berichterstattung über die Wahl zum Europäischen Parlament 2014 – auf unterschiedlichen Online-Plattformen mit unterschiedlichen Medien und unterschiedlichen journalistischen Ausdrucksformen. Das war das Thema unserer Übung zum „Praxisfeld Multimediajournalismus“ im Sommersemester 2014 an der Universität Wien. Unter der Leitung von Michael Eisenriegler und Peter Adametz haben 20 Studenten und Studentinnen Berichte und Reportagen von Wahlveranstaltungen verfasst, Interviews mit wahlwerbenden Gruppen und Kandidaten geführt, Hintergrundberichte geschrieben und Pressekonferenzen besucht.

Veröffentlicht wurden die Artikel hier, auf unserem eigenes für die Europa-Wahl 2014, erstellten Blog. Da wir uns aber in einer Übung zum Multimediajournalismus befanden, waren wir außerdem auch auf Facebook und Twitter präsent.

Unsere Facebook-Seite sollte primär dazu dienen, unsere Reichweite zu erhöhen, also unsere Artikel zu teilen, außerdem externe Fragen zur EU-Wahl zu beantworten und informatives Material zur Verfügung zu stellen. Dass dies nicht wenige und teils sehr skurrile (Troll-)Kommentare zur Folge hatte, lag wohl in der Natur der Sache und war für uns amüsant und lehrreich zugleich. Schließlich ist das etwas, was uns angehenden Medienprofis durchaus auch im späteren Berufsleben über den Weg laufen kann. Und wie heißt es so schön: Übung macht den Meister. Diesem Motto folgten wir auch bei unserer Live-Twitterei von diversen Parteiveranstaltungen. Nach ersten, für eingefleischte Twitterer, vielleicht etwas unkonventionellen Tweets von unserer Seite, wurden wir nach und nach sicherer und das ein oder andere Mal sogar retweetet.

Bei unserem Abschlussgespräch in der Lehrveranstaltung, bei dem jeder Kritik und Lob äußern durfte, wurde eines deutlich: Wir alle haben dank dieser Übung ein deutlich klareres Verständnis von Ablauf, Sinn und Bedeutung der Wahlen zum Europäischen Parlament bekommen, mehr als eine bloße Einsicht in die österreichische Parteien- und Politiklandschaft erhalten, interessante Leute kennen und die vielseitige Arbeitsweise im Online- und Multimediajournalismus anwenden gelernt.

Dass dies funktioniert hat, lag vor allem an der offenen, herzlichen und kollegialen Atmosphäre im Kurs. Was wir dann auch zu guter Letzt bei einem gemeinsamen Beisammensein im WUK haben ausklingen lassen.