„Die Reise geht für uns in Richtung Vereinigte Staaten von Europa.“

Spitzenkandidatin Claudia Gamon „Wir als liberale Familie in Europa, kämpfen gemeinsam für den europäischen Traum.

Wien – Am Freitag starteten in Wien gleich mehrere Parteien in die Endphase des EU-Wahlkampfs, auch die NEOS brachten sich unter dem Motto „Auf dem Weg in die Vereinigten Staaten von Europa“ im Urania Kino in Wahlkampfstimmung. Neben Generalsekretär und Meinl-Reisinger-Karenzvertreter Nick Donig und dem beidseitig amputierten Ironman-Finisher Erich Artner war der Abend fest in weiblicher Hand.

Parteichefin Meinl-Reisinger fand sofort klare Worte in Richtung der europäischen Rechtsparteien. Viktor Orban und dessen Politik standen oft im Zentrum der Kritik. „Der Blick auf Ungarn zeigt wie schnell ein populistischer Giftcocktail eine Gesellschaft spalten kann.“ Die Ausbreitung dieses Stils in Österreich und in der gesamten EU gelte es gezielt zu verhindern so Meinl-Reisinger. Vielmehr müsse die „europäische Politik die Vielfalt seiner Bürgerinnen und Bürger widerspiegeln“, betonte Claudia Gamon. Alle waren sich einig, dass man den Populisten den Kampf ansagen müsse. Irmgard Griss sprach von liberaler Politik als „Gefahr für autoritäre Herrschaftssysteme.“ Nick Donig beschwor den „Kampf gegen EU-Opportunisten und Populisten.“

„Freiheit ist das europäische Lebensgefühl.“

Es war ein Abend im Zeichen der europäischen Gemeinschaft. Man müsse Populisten, im speziellen Viktor Orban und Herbert Kickl, in der EU den Kampf ansagen. Dies gilt als Etappenziel für die anstehende Wahl. Die Vereinigten Staaten von Europa, und eine EU-Armee, sind die wohl größten Anliegen der europäischen liberalen. In diesem Punkt waren sich alle Redner_innen in der Urania einig. Wenig verwunderlich fand das übergeordnetste aller liberalen Ziele auch Eingang in die Schlussworte der Spitzenkandidatin. „Meine Vereinigten Staaten von Europa sind mehr als überlebensfähig, sie sind ein Raum der Technik und der Wissenschaft. Sie sind ein Raum von tollen Menschen.“

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