Julia Herr setzt bei den EU-Wahlen auf „Green New Deal“

Am Bild: Julia Herr, Andres Bérnal, Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb und Moderatorin Kathrin Glösel.

Hinter Andreas Schieder, Evelyn Regner und Co kandidiert mit Julia Herr auf Platz sechs die Vorsitzenden der Sozialistischen Jugend. Hier setzt die SPÖ auf frischen Wind für die EU-Wahlen. Neben den traditionellen, alltäglichen Themen der SPÖ unter dem Motto „Menschen statt Konzerne“ wirbt Julia Herr für den „Green New Deal“. Eine Idee, die aus Amerika stammt und dort seit über zehn Jahren ausgearbeitet wird. Dafür bekommt sie auch vom Amerikaner Andres Bérnal Unterstützung. Dieser hat unter anderem mit der New Yorker Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez den „Green New Deal“ ausgearbeitet.

Österreichischer „Green New Deal“

Julia Herr hat mit ihrem Team eine österreichische Variante vorgestellt. Im Karl-Renner Institut diskutierten Julia Herr, Andres Bérnal und Helga Kromp-Kolb. Der „Green New Deal“ der SPÖ setzt auf zwei Säulen: Die soziale und die ökologische. Arbeitsplätze in emmissionsverursachenden Wirtschaftssektoren sollen durch Plätze in Bereichen wie Bildung, Pflege oder Forschung ersetzt werden. Außerdem will die SJ mit ihrem ausgearbeiteten Plan bis 2040 ein komplett emissionsfreies Österreich.

Noch nicht ganz einig sind sich aber die Sozialistische Jugend und die alt eingesessenen der SPÖ. „Es ist eine radikale Idee, aber wir müssen eine Debatte schaffen“, meint Julia Herr. Mit der Nominierung für Platz sechs könnte es für die 29-jährige möglich sein, ins Parlament einzuziehen. Mit ihr würde dann wohl auch der Green New Deal nach Brüssel gebracht werden. Aber ob die SPÖ auch ohne Julia Herr auf Nachhaltigkeit setzt? Das wird sich in der Zeit nach dem 26. Mai zeigen.

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