Die EU-Wahlen und ihre Bedeutung für die österreichische Innenpolitik

SPÖ Wahlplakat

Teil 2: Die SPÖ

Seit dem Verlust von Kanzleramt und Platz eins kommt die SPÖ nicht auf die Beine und sehnt sich nach einem Erfolgserlebnis.“  So zitiert das „Profil“ den Bundeskanzler Sebastian Kurz in einem Artikel zur kommenden EU-Wahl. Für die Parteivorsitzende der SPÖ, Pamela Rendi- Wagner, ist dies die erste bundesweite Wahl und stellt somit einen ersten Test in Blickrichtung der nächsten Nationalratswahlen 2022 dar. Mit dem Slogan: „Menschen statt Konzerne“ möchte die SPÖ ihre Wähler dazu motivieren, Europa zu einem Ort zu machen an dem die Interessen Einzelner, mehr Gewicht haben als die von ständigem Wachstum getrieben Großunternehmen.

Andreas Schieder

Als Spitzenkandidaten schickt die SPÖ Andreas Schieder ins Rennen. Schieder oder wie der Kurier titelt: „das rote Mädchen für alles“, kann schon auf eine lange Karriere innerhalb der SPÖ zurückblicken. So durfte sich der gebürtige Wiener schon Gemeinderat, Nationalratsabgeordneter, Staatssekretär und Klubchef nennen. Ins Rampenlicht rückte Schieder zuletzt durch seine Kandidatur bei der Wiener Bürgermeisterwahl, bei der er jedoch mit 43% der Stimmen gegen den Wohnbaustadtrad Michael Ludwig verlor.

Wahlziel

Das selbsternannte Wahlziel Schieders, bei den EU Wahlen am 26. Mai, ist es über die 24,1% der Stimmen der EU- Wahl 2014 hinauszukommen und damit ein sechstes Mandat zu erobern. Optimistisch sieht sich die Partei dabei durch das positive Ergebnis der Arbeiterkammer-Wahlen. Laut Thomas Drozda, sollen die AK- Wahlergebnisse Parallelen zur kommenden Europawahl bilden.

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