Schieder will Großkonzernen in Österreich das Handwerk legen

Am 11.5.2019 fand das Europafest am SV Donau-Platz in Wien, Donaustadt statt. Organisiert von der SPÖ Donaustadt, das Fest diente als ein Zusammenkommen von Rot-Sympathisanten. Der Höhepunkt des Tages war die Rede vom SPÖ-Spitzenkandidat zum EU-Parlament Andreas Schieder.

Trübes Wetter, helle Atmosphäre. Graue Wolken und drohender Regenschauer waren kein Hindernis für circa 800 Menschen, die sich am Samstag zum SV Donau-Platz begeben haben, um die Ideen der SPÖ für ein demokratisches, solidarisches und gerechtes Europa zu begutachten. Das Tagesprogramm bot viel Unterhaltung. Neben zahlreichen musikalischen Künstlern, durften sich die Leute auch an einer Capoeira Vorführung, der Hundestaffel des ASBÖ und einem E-Moped-Simulator von ARBÖ erfreuen. 17 Hütten wurden aufgestellt um das Europaverständnis der SPÖ den Menschen näherzubringen.

Ausgestattet waren die Hütten mit Speis und Trank aus allen Ecken Europas. „Vielfalt“ war hier das Stichwort.

Die größte Aufmerksamkeit erweckte jedoch die Reden von Andreas Schieder. Gut gelaunt betrat er die Bühne neben der Kantine. Nachdem er mit Moderator Erich Götzinger ein Paar Witze über seinen Haarausfall austauschte, übernahm er das Mikrophon und begann seine Rede. Steuergerechtigkeit war hier ein großes Thema. Große Konzerne hätten es viel zu leicht in Österreich. „Starbucks machte letztes Jahr 18 Millionen Euro Umsatz und zahelt nur 803 Euro Steuern, während einzelne Kaffeehäuser das Fünfzigfache zahlen müssen.“ Dies dürfte so nicht weiter gehen. Des weiteren warnte er vor dem Brand, der von „den Rechten“ in Europa ausgelöst wurde. Einen Feuerlöscher würde man brauchen. Auf die Fragen „Welche Farbe hat der Feuerlöscher?“ und „Was wählen wir am 26.5.?“ war die Antwort der Menschen in der Menge gleich: „Rot!“ Mit Applaus bedankten sie sich bei Andreas Schieder, der von der Bühne zu ihnen sprang und niemandem weder Händeschütteln noch Fotoanfrage verweigerte.

Schieders Sprung von der Bühne sorgte für Applaus beim Publikum.

 Der Moderator wollte den Spitzenkandidaten jedoch noch nicht gehen lassen, und so ging seine Rede weiter. Nachdem ein Bier in seine Hand gedrückt wurde, widmete sich Schieder Wien. Er versprach sich für den Erhalt des Wiener Gemeindebaus einzusetzen. Das saubere Leitungswasser sei auch etwas sehr wertvolles, was unter keinen Umständen verloren werden darf. Seinen Auftritt beendete er letztendlich mit einer Lobeshymne an seine Heimatstadt: „Wien ist nicht nur schön! Wien ist angenehm, Wien ist leiwand und Wien ist sozialgerecht. Das ist mir das wichtigste!“

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