Krise in Europa: Widersprüche am Weg zum Imperium

Im Amerlingshaus fand eine am 22. Mai eine Diskussion statt, die die Probleme und Herausforderungen der EU, aus einem anderen Blickwinkel beleuchtete. Gehostet wurde die Veranstaltung von dem Arbeiter*innenstandpunkt.

Zu Beginn wurden sämtliche, geschichtliche Fakten rund um die EU erläutert. Wie viele Mitgliedstaaten es gibt oder wie viel Fraktionen im EU Parlament bestehen. Es wurden Szenarien beleuchtet, wie Parteien mit ähnlichen Interessen gemeinsame Fraktionen bilden könnten.

Einen großen Punkt der Diskussion stellten die Frage, welche Auswirkung der Brexit für die EU haben könnte dar. Es würde zum einen ein Mitgliedsstaat verloren gehen, der eine gut ausgebildete Wehrmacht hat. Zum anderen könnte dies eine Kettenreaktion auslösen, sodass andere Mitglieder des Bündnisses dem Beispiel folgen könnten. Das könnten, laut dem Sprecher, Länder wie Polen oder Ungarn sein, also jene die oftmals nicht mit den EU- Richtlinien einverstanden sind.

Ein weiterer angesprochener Punkt war die Politik des US Präsidenten Donald Trump und deren Auswirkung auf die EU. Dieser ist kein Befürworter der Europäischen Union und stellt diese in vielen Punkten in Frage. Da Amerika neben China für die Europäische Union den wichtigsten Handelspartner darstellt, bringt die Kandidatur des Präsidenten Nachteile für die EU.

Der Arbiter*innenstandpunkt möchte darauf aufmerksam machen, das die Probleme der EU nicht auf kapitalistischer Grundlage gelöst werden können. Sie sind eine sozialistische Bewegung und plädieren für einen nationalen Klassenkampf, um so auf internationaler Ebene etwas bewirken zu können.

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