Cordula Grün unter roten Sonnenschirmen

Wien – Bei wolkenlosem Himmel, Sonnenschein und 20°C lud die SPÖ am 24. Mai im Clemens-Hofbauer-Park im 17. Wiener Gemeindebezirk zum „Europafestl“ ein. Geboten wurde ein Programm für die ganze Familie mit Kinderbetreuung und stündlichem Europa-„Pubquiz“ bei kühlem Bier. Musikalisch untermalt wurde das Fest mit aktueller Popmusik. Beim Eintreffen schallte bereits „Cordula Grün“ über den Platz – das vielleicht einzige nicht-Rote bei diesem Fest.

Mit dabei waren die beiden Kandidaten für die EU-Wahl Julia Herr (Platz 6) und Roman Zeller (Platz 41). Besonders die Anwesenheit von Julia Herr war in Anbetracht des fast zeitgleich stattfindenden Wahlfinales der SPÖ in der Löwelstraße interessant. Weiters war Josef Cap vor Ort, der ehemalige SPÖ-Klubobmann und Nationalratsabgeordnete war nicht angekündigt und mischte sich unauffällig unter die Leute.

Vor allem für Familien und Kinder war das Fest im Park eine gute Gelegenheit. Durch die naheliegende Schule war auch die Luftballonstation für die roten Heliumballons gut besucht. Am Platz waren Heurigengarnituren aufgestellt, die sich aber nur langsam füllten – die Parkbänke am Rande des Platzes waren besser geeignet zum Beobachten und gut besetzt.

Das Fest füllte sich langsam…
…und war gut besucht!

Die ganze Veranstaltung fühlte sich mehr wie ein Grätzelfest als eine Wahlkampfveranstaltung an, was der lockeren Atmosphäre sicherlich guttat. Für Erfrischungen und Snacks wurden zwei rote Hütten aufgestellt, für das leibliche Wohl standen auch auf den Tischen noch Knabbereien.

Julia Herr kam pünktlich zum ersten Pubquiz und stellte die Fragen auch selbst. Durch den niedrigen Altersschnitt am gesamten Fest nahmen vor allem Kinder an dieser ersten Runde teil. Relativ rasch bildete sich eine Kinder-Traube um Herr und das Pubquiz erinnerte mehr an die Show „1, 2 oder 3“.

Insgesamt war das Fest durch die lockere Atmosphäre und das geplante Programm eine gelungene Veranstaltung für Groß und Klein. Und dass der Wahlkampf bei diesem Fest kürzertreten musste, wurde von den meisten Besuchern nach der langen Wahlkampfperiode sicherlich gutgeheißen.

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